Gas Fußbodenheizung



Aufbau und Vorteile der Fußbodenheizung mit Verteiler, Regelung und Steuerung der Temperatur und Raumthermostat

Die Fußbodenheizung ist für viele Hausbesitzer noch etwas kompliziert und mystisch, da man einige Dinge beim Aufbau einer Fußbodenheizung beachten muss. Diese Beheizungsart kann, wenn Sie nicht richtig installiert wurde, dem Bauherren ziemlich viel Ärger bereiten. Daher ist gleich jetzt darauf hingewiesen, beim Einbau von Fußbodenheizungsflächen möglichst einen Bauleiter, am besten Heizungsingenieur, mit der Bauüberwachung zu beauftragen. Man muss sich im klaren sein, dass wenn die Heizung nicht richtig funktioniert (egal ob durch Planungs- oder Einbaufehler), möglicherweise der Fußboden wieder aufgerissen werden muss, um die Mängel zu beseitigen!
Nun zu den Fakten einer Fußbodenheizung. Die Grundbestandteile einer Fußbodenheizungsanlage sind der Heizkessel, der oder die Heizkreis - Verteiler mit Heizkreis - Regelung, Raumthermostat für die individuelle Raum Temperatur - Regelung sowie die Rohrschlangen zur Beheizung in den einzelnen Raumfußböden. Der Heizkreis - Verteiler kann mit oder auch ohne Regelung eingebaut werden. Der Vorteil bei einer Regelung ist, dass jeder Fußbodenheizkreis einzeln geregelt und gesteuert werden kann. Dazu werden in den jeweiligen Wohn- oder Arbeitsräumen Einzelraumregler mit Thermostat an die Wand montiert, auf denen man die gewünschte Raum Temperatur am Thermostat einstellen kann und die eingestellte Temperatur mit der tatsächlichen Raum Temperatur im Thermostat ständig verglichen wird. Es sind für unterschiedliche Tageszeiten auch unterschiedliche Raumtemperaturen, mit Steuerung und Regelung über die Uhrzeit, einstellbar. Diese Einzelraumregler mit Thermostat sind mit der Heizkreis Regelung im Verteiler verbunden, wo ein Ventil die Steuerung der Vorlauftemperatur der Rohrleitung des jeweiligen Raumes übernimmt, was die Temperatur der Fußbodenheizung dann je nach Bedarf erhöht oder absenkt. Die Einzelraumregler mit Thermostat sind teilweise je nach Produktart für das gesamte Jahr vorprogrammierbar.
Es gibt bei der Fussbodenheizung verschiedene Möglichkeiten, die Heizung im Fußboden zu verlegen. Unterschieden wird in Trocken - und Nassverlegung. Bei Trockenverlegung werden nur Platten über die montierten Heizschlangen verlegt. Bei Nassverlegung wird auf die montierten Rohrschlangen Fließ - Estrich gegossen, der dann auch eine Wärmespeicherfunktion für die Fußbodenheizung übernimmt. Für die Montage der Heizungsrohr - Schlangen selbst gibt es das Tackersystem, wo z.B. auf die auf dem Rohfußboden verlegten Polysterolplatten die Heizungs-Kunststoffrohrschlangen mit so genannten Rohrmontageclips (eine Art Krampen) auf dem Untergrund festgetackert werden. Eine andere Art sind Noppenplatten, auf denen die Kunststoffrohrschlangen der Fußbodenheizung zwischen die vorhandenen Noppen gedrückt/geklemmt werden können. Bei den Rohrschlangen einer Fussbodenheizung scheiden sich die Geister, welches Material das beste ist. Die einen schwören auf Kunststoffrohre, andere nehmen lieber Kupferrohre. Beide Materialien haben ihre Vorteile. Das am häufigsten verwendete Material dürfte aber das Kunststoffrohr sein, es ist flexibel und auf Rollen geliefert schnell montierbar und hat eine lange Lebensdauer. Lassen Sie sich am besten vor Ort von einer Heizungs-Fachfirma/-Fachplaner beraten! Meistens entscheidet auch der Preis des jeweiligen Systems.
Die Verlegung der einzelnen Rohrschlangen einer Fußbodenheizung im Raum erfolgt bedarfsabhängig. Vor Fensterflächen und Außenwänden (erhöhte Kälteeinströmung in den Raum) ist der Verlegeabstand im Fußboden viel dichter als vor Innenwänden zu beheizten Räumen, da mit einer hohen Verlegedichte auch eine erhöhte Wärmeabgabe über den Fußboden an den Raum vonstatten geht. In der Raummitte von größeren Räumen sind daher große Abstände zwischen den Rohrschlangen der Fussbodenheizung möglich. In kleineren Räumen mit größerer Fensterfläche und Außenwänden wird meistens durchgängig in größerer Rohrschlangen-Dichte verlegt, um den Wärmebedarf decken zu können. Auf die verlegten Rohrschlangen wird Fließ - Estrich gegossen zur Herstellung des Fertigfußboden.
Vor der Verlegung einer Fußbodenheizung sollte es schon einen Möblierungsplan für den jeweiligen Raum geben, da Schränke, Couch oder andere größere Gegenstände auf dem Fußboden die Fußbodenheizung an dieser Stelle "lahm legen" können. Unter einer Schrankwand kann eine Fußbodenheizung keine Wärme an den Raum abgeben und ist da quasi funktionslos, diese Wärme fehlt dann aber dem Raum zur behaglichen Aufheizung. Auch die Wahl des Bodenbelag bzw. des Parkett oder Laminat muss schon von anfang an in die Fachplanung der Fussbodenheizung einfließen, da der jeweilige Bodenbelag unterschiedliche Wärmedurchgangszahlen hat und damit mehr oder weniger Wärme durch den Bodenbelag, Parkett oder Laminat in den Raum gelangt (Dämmeffekte). Die maximale Fußbodenoberflächen - Temperatur u.a. auf dem Bodenbelag, Parkett oder Laminat sollte im Winter bei höchstem Heizungsbedarf in den Aufenthaltszonen bei max. 27-29°C und in den Randzonen des Raumes bei max. 35°C liegen. Die Temperatur darüber wird vom Menschen als unangenehm empfunden und mindert das Behaglichkeitsgefühl. Die Vorlauf -/Rücklauftemperatur - Spreizung der Rohrschlangen betragen ca. 5°C (bzw. 5K).
Vorteile der Fußbodenheizung: die Fußbodenheizung hat durch Ihre geringe Vorlauftemperatur (in der Regel um die 40°C) einen geringeren Energieverbrauch als herkömmliche Heizungen mit Wandheizkörpern (Vorlauftemperaturen bei 50-70°C) sind aber in der Regelung etwas träge und brauchen schon mal 20 Minuten und mehr, um die neueingestellte Raum Temperatur zu erreichen. Man kann auch eine kombinierte Heizungsanlage mit Fussbodenheizung und Wandheizkörpern erstellen, muss dann aber wegen den unterschiedlichen Vorlauftemperaturen eine abgestimmte elektronische Regelung der Anlage gewährleisten.



Bild: System der Fußbodenheizung mit Heizkreis - Verteiler und Einzelraumregelung und Raumthermostat.


Bilderklärung - Funktionsprinzip der Fussbodenheizung:
1: Im Heizkessel (1) wird das Vorlaufheizungswasser erhitzt und in das allgemeine Haus - Heizungsnetz gepumpt.
2: Das erhitzte Vorlauf - Heizungswasser fließt in den Heizkreisverteiler (2), hier mit Heizkreisregelung (4) dargestellt. Die Heizkreisregelung steuert die Regelventile der einzelnen Heizkreise an. Von hier aus gehen die Rohrleitungen (3) zu den einzelnen Fußboden - Heizkreisen (6) in die Räume.
5: Die Einzelraumregelung (Raumthermostat) (5) steuert über den Vergleich von vorgegebener Raum Temperatur und der tatsächlichen Raum Temperatur die Heizkreisregelung (4) im Heizkreisverteiler (2) der Fussbodenheizung.


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